Rückblick

Zentralfest Brig 2026

Zum zweiten Mal in diesem Jahr verschlug es die Froburger ins Wallis. Wie es sich für ein Zentralfest gehört, blieb es nicht lange bei einer gemütlichen Zugfahrt und einem gemeinsamen Abendessen. Zwischen Rosa-Kneipe, verschwundenen Fuxen, einem Fackelumzug ohne Fackeln und diversen individuellen Abenteuern wurde auch dieses Wochenende seinem Ruf gerecht.

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Am Freitag ging es für die Froburger also erneut in den schönsten Kanton der Schweiz: ins Wallis. Nach einer langen Zugfahrt, während der einige bereits erstaunlich tief ins Glas geschaut hatten, machte man sich zunächst auf den Weg zu den jeweiligen Hotels. Das Zentralfest liessen wir anschliessend mit einem gemeinsamen Abendessen noch vergleichsweise gemütlich beginnen.

Mit der Gemütlichkeit war es jedoch schon bald vorbei. Einige Froburger verspürten offenbar bereits am ersten Abend den Drang nach etwas mehr Action und begaben sich an die Rosa-Kneipe der AKV Kyburger. Dort erwartete sie ein überfüllter, warmer Raum und ein scheinbar herrenloser Zapfhahn. Wer das dazugehörige Fass am Ende bezahlt hat, wissen wir bis heute nicht. Geschmeckt hat das Bier jedenfalls, und weitere Nachforschungen wurden aus naheliegenden Gründen unterlassen.

Für einige ging es am ersten Abend erstaunlich früh ins Bett, wobei insbesondere jene, die bereits eine längere Reise hinter sich hatten, gute Gründe dafür vorweisen konnten. Andere nutzten den Abend selbstverständlich etwas konsequenter aus.

Am Samstagmorgen (oder eher gegen Mittag, wenn wir ehrlich sind) trudelte dann nach und nach wieder ein orangener Mutz nach dem anderen in der Channa ein. Nur von unserem FM designatus fehlte bis weit in den Nachmittag hinein jede Spur. Wo genau sie sich zu diesem Zeitpunkt befand, bleibt wohl eines der vielen kleinen Geheimnisse dieses Zentralfestes.

Während sich unser Senior designatus auf einen kleinen Ausflug nach Visp begab, nutzten die Fuxen die Gelegenheit, mit den anwesenden Altherren ins Gespräch zu kommen und dabei die eine oder andere Geschichte aus vergangenen Zeiten zu erfahren. Die Altherren wiederum schienen die Gelegenheit zu geniessen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und den Fuxen den einen oder anderen guten Rat mit auf den Weg zu geben.

Am Samstagabend wurde dann erstmals chargiert, und zwar beim traditionellen Fackelumzug, der dieses Jahr allerdings ohne Fackeln auskommen musste. Geordnet und vorbildlich marschierten wir vom Bahnhofplatz in Richtung Stockalperschloss. Diese Ordnung erwies sich jedoch als ähnlich langlebig wie die Ruhe am Vorabend. Schon bald zerstreute sich die Froburgerschar wieder in alle Himmelsrichtungen, und jeder machte sich auf den Weg zu seinem ganz eigenen Abenteuer.

Am Sonntag stand schliesslich noch die Cortège vom Bahnhofplatz zum Stockalpergarten auf dem Programm. Bei Temperaturen, die einige vermutlich an der Sinnhaftigkeit von Couleur und festlicher Kleidung zweifeln liessen, bewegte sich die Gesellschaft durch Brig. Im Stockalpergarten angekommen, wurde es nicht unbedingt kühler, dafür näherte sich das Zentralfest langsam seinem Ende.

Nach drei ereignisreichen Tagen, einigen ungeklärten Geschichten und vermutlich etwas zu wenig Schlaf hiess es schliesslich Abschied nehmen. Die Froburger machten sich auf den Heimweg, erschöpft, aber um einige Erinnerungen reicher. Fest steht: Auch dieses Zentralfest bot wieder genügend Geschichten, an die man sich noch lange erinnern wird oder zumindest erinnern könnte.

- Toffee

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